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Lago Trasimeno - Umbriens Bade- und Wassersportidyll |
An der unbestimmten Grenze zwischen Umbrien und der Toskana liegt der
Trasimenische See. Er schmiegt sich harmonisch in die weite Landschaft,
in welcher die charakteristischen Wurzeln beider Regionen vorzufinden
sind, sowohl die kulturellen, sprachlichen, traditionellen und
kulinarischen Höhepunkte Umbriens und der Toskana. Das weitläufige
Gebiet um den See herum liegt dicht an den Wegen, die schon im
Mittelalter nach Rom führten. In einem Umkreis von ungefähr hundert
Kilometern finden Sie ca. 20% der Weltkunstschätze: Florenz, Perugia,
Siena, Arezzo, Assisi, Orvieto, Gubbio, Spoleto, Chiusi, Cortona und
Tarquinia liegen ganz in der Nähe und besitzen sowohl den größten Teil
der italienischen Renaissancekunst, als auch einen beträchtlichen Teil
der antiken und mittelalterlichen Kunst.
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| Lago Trasimeno - Isola Maggiore und Minore |
Lago Trasimeno - Isola Maggiore |
Der Lago Trasimeno ist ein Camperidyll und Naturreservat im Herzen
Italiens. Wäre es nach Caesar oder Napoleon gegangen, würde es eine der
größten touristischen Attraktionen Umbriens gar nicht geben. Denn beide
planten, den größten See der italienischen Halbinsel trockenzulegen, um
Ackerland zu gewinnen. Lediglich die Voralpenseen (Gardasee, Comer See,
Lago Maggiore) übertreffen den Trasimenischen See an Ausdehnung. Er ist
128 qkm groß, hat einen Umfang von 54 km und ist an seiner tiefsten
Stelle etwa 7 Meter tief. Er liegt 259 m ü.d.M. und ist von bis zu 600
Meter hohen Bergen umgeben. Etwa 18 Fischarten bevölkern den See, in
den kleinen Dörfern am Ost- und Südufer ist der Fischfang noch immer
eine wichtige Erwerbsquelle und in den vielen Trattorien stehen frisch
zubereitete Königskarpfen, Hechte, Schleien und Aale auf den
Speisenkarten.
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| Passignano sul Trasimeno |
Blick auf den See über Passignano
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Trotz der großen Touristenanstürme in den Sommermonaten und der vielen
gut ausgebauten Wanderwege ist der Lago Trasimeno ein einzigartiges
Biotop geblieben und steht unter dem besonderen Schutz eines
UNESCO-Naturreservats. Im Uferröhricht nisten u. a. Kormorane,
Beutelmeisen und Eisvögel. Den Besucher erwarten vielfältige Eindrücke,
etwa beim Überqueren der Sonnenfelder in Tuoro, auf dem 28
Steinskulturen spiralförmig am Seeufer angeordnet vorzufinden sind. Ein
Ausflug in das kleine Dörfchen San Feliciano bietet sich an, wo ein
kleines Fischermuseum Einblick in die traditionsreiche Fischerei aus
vielen Jahrhunderten gewährt. Oder der weite Blick in die leuchtenden
Reflexe des von grünen Hügeln umgebenen Sees ganz in der Nähe von
Castiglione del Lago, dem Zentrum des Internationalen Treffens der
Drachenflieger.
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Zeit und Raum lassen sich besonders auf den drei kleinen Inseln Isola
Minore, Isola Maggiore und Isola Polvese vergessen. Während die Isola
Minore ein Vogelschutzgebiet ist und nicht betreten werden darf, kann
man mit Linienbooten von Tuoro aus die Isola Maggiore ansteuern. Die
ganze Insel mit ihren malerischen Fischerdörfchen steht unter
Denkmalschutz und öffnet dem Kulturhungrigen das Tor zu einem der
wichtigsten Schätze der Kirchenkunst: der Flügelaltar „Madonna mit
Kind" des Malers Sano di Pietro, zu sehen in der kleinen, romanischen
Kirche San Salvatore. Besonders aber wird die Isola Maggiore eher aus
kulinarischen Gründen angesteuert. Vor allem italienische
Wochenendtouristen schwören auf die Karpfenkaviarspaghetti des
Inselalbergos Da Sauro. |
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